Schulchronik

ENTWURFSFASSUNG!


Titel

Zeittafel

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1853

  • Eröffnung der Handelsschule

Aller-Zeitung, 17.09.1853:

„Abermals wird einem schon längst in hiesiger Stadt gefühltem Bedürfnisse abgeholfen: eine Handelsschule tritt von Michaelis dieses Jahres an ins Leben. In vier Stunden wöchentlich wird in derselben vorerst und vorbehältlich zweckdienlicher Erweiterung des Lehrplanes, an zwei verschiedenen Abenden in der Woche, von 7-9 Uhr, Unterricht im Rechnen (Arithmetik), insbesondere den für den Kaufmann nützlichen Rechnungsarten, deutscher Sprache (nebst Stylübungen und Aufsätzen), gemeinnützlichen Gegenständen z.B. Geographie, Geschichte usw., ferner Handelsrecht und zwar zunächst Wechselrecht, von den Herren Cantor Colshorn, Lehrer Hinze und Bürgermeister Hantelmann, erteilt. Zwar ist die Anstalt zunächst für die Lehrlinge der hiesigen Handlungen bestimmt; doch soll es statutenmäßig auch anderen Jünglingen, welche das vierzehnte Jahr überschritten haben und unbescholtenen Lebenswandels sind, bedingungsweise gestattet sein, an dem Unterrichte in derselben theil zu nehmen. Das Honorar beträgt quartaliter 2 Thlr. pränumerando zahlbar. …“

1869

  • Eröffnung einer Fortbildungsschule für Handwerkslehrlinge

Beilage der Allerzeitung, 16.11.1869:

„Wir erlassen nach Anhörung betheiligter Gewerbetreibender mit Zustimmung der Bürgervorsteher und unter Genehmigung der Königlichen Landdrostei Lüneburg folgendes, die Verhältnisse der Fortbildungsschule für Lehrlinge zu Gifhorn betreffende Ortsstatut…“ Es entsteht je eine Klasse für Bauhandwerkslehrlinge, für übrige Handwerker und für kaufmännische Lehrlinge.

1883

  • Gründung der Landwirtschaftlichen Winterschule Meinersen mit Sitz in Ahnsen.

Amtsgerichtsrat Hermann v. Halem, Gründer des landwirtschaftlichen Vereins u. der Landwirtschaftsschule Meinersen- 1883

Direktor Georg Hillmer - Meinersen -1883 – 1885, 1886 - 1888

1884

  • Die Landwirtschaftliche Winterschule hat ihren Sitz in Meinersen.

Klassenliste der landwirtschaftlichen Winterschule -1887

Lehrer und Schüler der landwirtschaftlichen Winterschule in Meinersen - 1889

Stundenplan der landwirtschaftlichen Winterschule - 1891

1892

  • Die gewerbliche Fortbildungsschule besteht aus 2 Klassen für Handwerkerlehrlinge und einer Klasse für Lehrlinge aus Handelsgeschäften.

1909

  • ... besteht die Schule aus drei Klassen für Handwerkerlehrlinge und einer für kaufmännische Lehrlinge. Der Leiter ist Lehrer Karl Schmidt, der bis zu seinem Tode (1917) dieses Amt versieht.
  • Eröffnung der landwirtschaftlichen (Kreis-)Winterschule in Wittingen – Spittastraße.

1913

  • Wanderhaushaltungsschule – Lehrgang in Meine mit Fräulein von Spiegel

Wanderhaushaltungsschule – Lehrgang in Meine mit Fräulein von Spiegel

ab 1917

  • Von 1917 – 1923 ist Rektor Wissel Leiter der Schule.

1923

  • Rektor a.D. Grußendorf hat von 1923 – 1933 die nebenamtliche Leitung der Fortbildungsschule inne.

Rektor a. D. Grußendorf

  • Sie hat damals zwei Klassen, eine für Bauhandwerkerlehrlinge und eine für die übrigen Handwerkerlehrlinge.
  • ... werden zusätzlich zwei Klassen für ungelernte Arbeiter, in der Hauptsache jugendliche Arbeiter der Gifhorner Glashütte, eingerichtet. Als Klassenräume benutzt die Berufsschule Räume der Volksschule.

1920

  • Landwirtschaftliche Winterschule in Wittingen wird zur Landwirtschaftsschule und Wirtschaftsberatungsstelle.

1922

  • Die Einführung des Fortbildungsschulzwanges.

Im Kreise Gifhorn Statut, 16.10.1922:

"Alle im Kreise Gifhorn wohnhaften oder nicht bloss vorübergehend beschäftigten, nicht mehr schulpflichtigen männlichen Personen unter 18 Jahren, die keine weitergehende wissenschaftliche oder künstlerische Ausbildung geniessen, gleichviel welchem Berufe sie angehören, sind verpflichtet, bis zur Vollendung ihrer 18. Lebensjahres die ländliche Fortbildungsschule ihres Schulbezirks zu besuchen. …“

  • Der Schulzwang wird auf das gesamte Kreisgebiet ausgedehnt. Der Kreis wird in 56 Schulbezirke eingeteilt, 1108 Schüler werden unterrichtet. Davon kommen 696 aus der Landwirtschaft, 397 aus Handel und Gewerbe und 15 aus sonstigen Berufen.

1923

  • Erweiterung der Berufs-(Fortbildungs-)Schulpflicht auf Mädchen.

Gesetz des Landtages vom 31.07.1923

„Zum Besuche der Fortbildungsschule kann durch Satzung eines Kreises die Gesamtheit oder ein Teil der im Schulbezirke beschäftigten oder wohnhaften unverheirateten Jugendlichen beiderlei Geschlechts unter 18 Jahren verpflichtet werden, soweit sie nicht mehr volksschulpflichtig sind. …“

  • Der Kreis als Träger der Berufsschule wendete das Gesetz nur auf die männliche Jugend an.

1926

  • Erhöhung der Unterrichtsstundenzahl an ländlichen Fortbildungsschulen.

Beschluss des Kreisausschusses vom 6.10.1926

„Der Unterricht findet zweimal je zwei Stunden in der Woche (ausschliesslich Sonntags) und zwar nachmittags oder abends statt. Ausserdem werden 2 Stunden wöchentlich Leibesübungen betrieben, die gleichfalls nachmittags oder abends liegen und den übrigen Unterrichtsstunden gleichstehen.“

1927

  • Ausweitung der landwirtschaftlichen Winterschule in Meinersen zur ganzjährigen Landwirtschaftsschule.

Schüler und Lehrer der landwirtschaftlichen Winterschule in Meinersen.

ab 1930

  • Beim Umbau der sogenannten alten Volksschule entstehen auch zwei Klassenräume für die Berufsschule.

Schulplatz Gifhorn

  • Bis zum 1. April 1932 wird der Unterricht an der Gifhorner Berufsschule von nebenamtlichen und nebenberuflichen Lehrern erteilt. Es sind Volks- und Mittelschullehrer, sowie Handwerksmeister.
  • Der Unterricht findet an den Nachmittagen in der alten Volksschule am Schulplatz statt, da am Vormittag die Räume der Volksschule zur Verfügung stehen müssen.
  • Erste hauptamtliche Lehrkraft in Gifhorn ist am 1.4.1932 der Gewerbeoberlehrer Schmidt, dem dann auch nach kurzer Zeit die Leitung der Schule übertragen wird.
  • Die Schüler – im Schnitt etwa 300 – werden in Berufsgruppenklassen unterrichtet. Lediglich für die Lehrlinge der Musikschule Andre gibt es eine reine Fachklasse, die auch nach einem speziellen Fachlehrplan unterrichtet wird. Es gibt Klassen für Flächenzeichner (Maler), Schneider, Schuhmacher, für Bau- und Metallberufe und für Glasmacher, sowie zwei Klassen für kaufmännische Lehrlinge. Für den Allgemeinunterricht (Staatsbürgerkunde und Schriftverkehr) werden aufsteigende Klassen entsprechend den 3 Lehrjahren eingerichtet, so dass die Lehrlinge an zwei Tagen in der Woche die Schule besuchen. Später wird der Unterricht an einem Tage zusammengefasst, da zunehmend freiwillige Schüler aus dem Kreis die Schule besuchen.
  • Zweite hauptamtliche Lehrkraft in Gifhorn war Diplom-Handelslehrer Dr. Vierk; er übernimmt die kaufmännischen Klassen.
  • Nur für die Lehrlinge aus der Stadt Gifhorn besteht eine Schulpflicht durch das Ortsstatut. Solche aus Gamsen und anderen benachbarten Orten besuchen die ländliche Fortbildungsschule, die keine Rücksicht auf handwerkliche und kaufmännische Belange nimmt.

1932

  • Umwandlung dieser Fortbildungsschule in eine Berufsschule.

Titel

Siegel

  • Wanderhaushaltungsschule Lehrgang in Gamsen mit Fräulein Donath.

Wanderhaushaltungsschule – Lehrgang in Gamsen mit Fräulein Donath.

1938

  • Erweiterung der Berufsschulpflicht auf Mädchen.

Satzung für die ländlichen Berufsschulen des Kreises Gifhorn vom 17.1.1938

“Zum zweijährigen Besuche der im Kreise Gifhorn errichteten ländlichen Berufsschulen sind alle nicht mehr volksschulpflichtigen, im Schulbezirk beschäftigten oder wohnhaften unverheirateten Jugendlichen beiderlei Geschlechts unter 18 Jahren verpflichtet. Die Berufsschulbezirke und den Schulort für den einzelnen Jugendlichen setzt der Landrat fest. …“

  • Errichtung einer Kreisberufsschule im Kreis Gifhorn
  • Das Berufsschulgesetz von 1938 macht es möglich, alle gewerblichen, kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Jugendlichen einzuschulen.
  • Die beiden vorhandenen hauptamtlichen Lehrer, Gewerbeoberlehrer Schmidt und der Diplom-Handelslehrer Dr. Vierk werden vom Kreis übernommen. Letzterem wird die Leitung der Kreisberufsschule übertragen.

Kreissatzung vom 6.7.1938

„Zum Besuche der für den Kreis Gifhorn errichteten gewerblichen, kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Berufsschule sind alle reichsangehörigen, nicht mehr volksschulpflichtigen, im Schulbezirk beschäftigten oder wohnhaften unverheirateten jugendlichen männlichen und weiblichen Geschlechts unter 18 Jahren verpflichtet. Schulorte seien die Städte Gifhorn, Wittingen und Fallersleben. …“

Satzung

1939

  • Eingliederung der Berufsschule Gifhorn in die Kreisberufsschule Gifhorn.

bis 1945

  • Zum Leiter der Berufsschule wird, auf Vorschlag des Landrates, Diplom-Handelslehrer Dr. Vierk von der Schulaufsichtsbehörde ernannt. Dieser trat sein Amt niemals an, er wird schon zu Beginn des Krieges Soldat.
  • Gewerbeoberlehrer Schmidt muss stellvertretend die Arbeit bis zur Einberufung im Mai 1943 versehen.
  • Bis zum Zusammenbruch leitet der derzeitige Rektor der Volksschule, Herr Heinz, die Schule.
  • Nach und nach kommt der gesamte Schulbetrieb zum Erliegen. Es fehlt an Lehrkräften und Räumen und zuletzt auch an Schülern. Schulräume werden Lazarett.

nach 1945

  • Die Arbeit der Berufsschule kann nicht sofort wieder aufgenommen werden. Sowohl in Gifhorn als auch in Wittingen sind die Schulräume zum Lazarett umfunktioniert worden und später werden sie vom Krankenhaus belegt. Es fehlt zudem an Lehrpersonal.
  • Gegen Ende des Jahres 1945 werden die gewerblichen Berufsschulen auf Anordnung der Militärregierung wieder eröffnet, und zwar in der Weise, dass zunächst mit dem Unterricht in den Klassen des Metall- und Baugewerbes und der Kontoristen begonnen wird, soweit genehmigte Lehrkräfte vorhanden sind.

Wiedereröffnung

  • Der Unterricht in Gifhorn wird in der ersten Zeit in der Salgeschen Gastwirtschaft, in einer Baracke des Postamtes und im Jugendheim auf der Bleiche erteilt. Der Unterricht in der Salgeschen Gastwirtschaft wird im Saal abgehalten. Mittags kommen in der Hauptsache Flüchtlinge aus Gifhorn und den umliegenden Ortschaften, um hier das Mittagessen einzunehmen. Der Saal muss dann von den Schülern geräumt werden, es wird eine große Pause eingelegt und danach wird der Unterricht fortgesetzt.
  • Die Postbaracke, ein langer schmaler Raum, der an der Vorderseite als Eingang eine Schiebetür besitzt, beherbergte einen Klassenraum und das Geschäftszimmer. Diese beiden Räume sind voneinander durch einen großen Berufsschulschrank abgegrenzt. Während der Lehrer in dem Klassenraum unterrichtete, klapperte nebenan die Schreibmaschine. Die Kohlen für den Ofen lagerten hinter dem Schreibtischstuhl des Berufsschulleiters.
  • Die Schüler aus Fallersleben und dem Hasenwinkel werden in Wolfsburg eingeschult, da diese Schule, die vor dem Krieg als selbstständige Berufsschule aus dem Kreis Gifhorn ausgegliedert wurde, früher in Betrieb genommen wird.
  • Später erhielt die Kreisberufsschule als Unterrichtsräume drei Baracken des ehemaligen Arbeitsdienstlagers an der Braunschweiger Straße, die vorher als Lagerräume der Flüchtlingsbetreuung dienten.
  • Die Leitung hat in dieser Zeit Gewerbeoberlehrer Schmidt.
  • Gewerbeoberlehrerin Fräulein Maeltzer und Diplom-Handelslehrer Fuchs werden als erste Lehrkräfte eingestellt.

1946

  • Der Gewerbeoberlehrer Heinrich Schmidt von der Kreisberufsschule Gifhorn wird vom Regierungspräsidenten am 10. April 1946 in einem Telegramm darüber informiert, dass die Wiedereröffnung der Kreisberufsschule durch die Militärregierung genehmigt sei und nur von ihr zugelassene Lehrkräfte Unterricht abhalten dürfen.

Anordnung der Mititärregierung

1947

  • Aus der Landwirtschaftsschule Meinersen geht die die Mädchenabteilung mit der „Ländlichen Hauswirtschaft“ hervor.

Abteilung Landbau - Meinersen

Abteilung Hauswirtschaft - Meinersen

1948 bis 1950

  • Die Leitung der Kreisberufsschule übernimmt Gewerbeoberlehrer Wallin.

1950

  • zählt die Schule 1300 Schüler.
  • Im März wird Gewerbeoberlehrer Nietsch vorläufig mit der Leitung der Schule beauftragt.
  • Gewerbeoberlehrer Schmidt wird im Mai zum Direktor-Stellvertreter der Kreisberufsschule Gifhorn.
  • Im Juni ging die die Funktion des Kreisberufsschuldirektors dann an Gewerbeoberlehrer Schmidt über.
  • Im November wird Gewerbeoberlehrer Friedrich Serbin zum Berufsschuldirektor.
  • Einrichtung einer zweijährigen Handelsschule in Gifhorn.
  • Einrichtung einer ländlichen Berufsschule für Landwirte, Bauern, Landarbeiter oder Landfrauen, in der nicht nur im Winter Unterricht erteilt wird.
  • Kommissarischer Leiter der landwirtschaftlichen Berufs- und Berufsfachschule in Gifhorn wird Herr Wieland.

Lehrerkollegium

1951

  • Berufsschuldirektor Friedrich Serbin übernimmt die Leitung der Kreisberufs- und Handelsschule Gifhorn mit den Zweigschulen in Wittingen, Hankensbüttel und Brome.

Kopfzeile - Kreisberufs- und Handelsschule Gifhorn

  • Acht hauptamtliche Lehrpersonen stehen zur Verfügung, vier davon sind Beamte. Schulräume sind in Gifhorn Barracken, in Wittingen Kellerräume in der Volks- und Mittelschule, in Hankensbüttel der Konfirmandensaal. In allen Orten fehlen ordentliche Schulmöbel und Lehrmittel.
    • Bau- und Holzgewerbe - 411 Schüler
    • Metallgewerbe - 328 Schüler
    • Kfz.-Handwerk - 3 Klassen mit 68 Schülern
    • Elektrogewerbe - mit 3 Klassen mit 48 Schülern
  • Außerdemwerden Grundausbildungslehrgänge des Bundesjugendplanes an den beiden Schulorten Gifhorn und Wittingen durchgeführt.
  • In Wittingen läuft ein Maurerlehrgang.
  • Insgesamt besuchen 1342 Schüler besuchen die Kreisberufs- und Handelsschule.
  • Die Schulorte Hankensbüttel und Brome werden bald aufgelöst.
  • 1340 Schüler besuchen die Berufsschule.

1952

  • Das Gelände am Laubberg wird als Bauplatz für die Kreisberufsschule gewählt. Bezug des neuen Berufsschulgebäudes in Wittingen.

1953 bis 1959 AUSBLICK

  • Der moderne Neubau der Berufsschule in Gifhorn wird schrittweise bezogen.

Bauplan

  • Im Oktober 1954 wird in Gifhorn der erste Bauabschnitt fertiggestellt. In diesem werden von der gewerblichen Abteilung die Sparten Nahrung, Bekleidung u. Kunst untergebracht werden. Für das Metallgewerbe entsteht die Metall-Werkstatt. Außerdem finden die hauswirtschaftliche Abteilung und die Verwaltung der Berufs- und Berufsfachschulen (Kreisberufsschule) mit dem Direktorzimmer, dem Geschäftszimmer und dem Lehrerzimmer ihre endgültigen Räume.
  • Im Jahre 1955 erhält im zweiten Bauabschnitt die kaufmännische Abteilung einen Klassenraum und die zweijährige Handelsschule zwei Klassenräume und einen Schreibmaschinenraum.
  • Der dritte Bauabschnitt wird 1956 von den Klassen des Metall- und Baugewerbes bezogen.
  • Der vierte Bauabschnitt im Jahre 1957 bringt die Pausenhalle, die Fahrradunterbringung und die Tischlerwerkstatt.
  • 1959 wird der fünfte Bauabschnitt mit eigenen Klassen für die höhere Handelsschule und die zweijährige Handelsschule erstellt. In ihm sind weiter enthalten ein Übungskontor, die Malerwerkstatt, ein Raum für Baumaterialien am Bauhof, ein Raum für die Gartengeräte und ein Raum für die Sportgeräte. [...]
  • Der Neubau hat 19 Klassenräume, eine Lehrküche, eine Lehrwaschküche, einen Lehrplättraum. Die Maler erhalten zwei Lehrwerkstätten. Die Bereiche Nahrung, Bekleidung, Metall und Tischlerei verfügen ebenfalls über jeweils eine Lehrwerkstatt, außerdem entstehen ein Lehrbauhof, ein Fotolabor sowie sechs Lehrmittelräume. Es gibt einen Schulgarten und einen eingerichteten Sporthof. Die Lehrkräfte verfügen über ein Lehrerzimmer, Direktor und Stellvertreter über jeweils einen eigenen Raum und es gibt ein Geschäftszimmer. Für den Hausmeister gibt es ein Hausmeisterhaus und ebenso ein separates Haus für den Schulleiter.
  • Das Berufsschulgebäude in Wittingen hat 8 Klassenräume, einen Lehrmittelraum, eine Lehrküche, einen Lehrplättraum, eine Lehrwaschküche, eine Lehrwerkstatt für Maler, eine Lehrwerkstatt Holz, eine Lehrwerkstatt Metall, ein Lehrerzimmer, ein Geschäftszimmer und einen Raum für Fahrschüler.
  • In den Schulen Gifhorn und Wittingen werden insgesamt 95 Klassen betreut.

1953

  • Die Kreisberufs- und Handelsschule besitzt in Gifhorn …
    • eine zweijährigen Handelsschule
    • eine Haushaltungsschule
    • eine gewerbliche Abteilung
    • eine Haushaltungsschule
    • eine hauswirtschaftliche Abteilung
    • 2 Handelsschulklassen - 2 Mädchenklassen des hauswirtschaftlichen Grundjahres
    • eine Metall-Lehrwerkstatt
  • Eine zweijährige Handelsschule wird in Wittingen eingerichtet.
  • Die Gebäudeeinheiten A1 und A2 werden am Alten Postweg Ecke Feldstraße errichtet.

Gebäudeteil A

Haupteingang

  • 1. Bauabschnitt
    • a) Im Trakt am Alten Postweg entstehen sieben Klassen und Nebenräume, zwei Werkstätten und ein Lehrerzimmer. Dieser Bauabschnitt wird für die Handelsschule, die kaufmännische Berufsschule, die Abteilung Bekleidungsgewerbe, die Abteilung Nahrungsmittelgewerbe und die Abteilung Kunstgewerbe errichtet.
    • b) Der zweigeschossige Flügel an der Feldstraße umfasst zwei Klassenräume, einen Nähraum, eine Lehrküche, eine Lehrwaschküche, einen Lehrplättraum, ein Geschäftszimmer und ein Direktorzimmer.
    • c) Die Werkstattgebäude umfassen eine Metalllehr- mit Schweißwerkstatt und Funktionsräumen. Schritt für Schritt wächst die Berufsschule am Alten Postweg.

Bauphase - Pausenhof

1953 bis 1962

  • Wittingen
    • 7 hauswirtschaftliche Grundausbildungslehrgänge
    • 5 Metall-Grundausbildungslehrgänge
    • 1 Grundausbildungslehrgang Holz Gifhorn
    • 19 hauswirtschaftliche Grundausbildungslehrgänge
    • 15 Metall-Grundausbildungslehrgänge
  • Rund 1.000 Jugendliche werden für ihren späteren Berufsweg geschult.

1954

  • Neues Gebäude der landwirtschaftlichen Kreisberufsschule am Calberlaher Damm mit Werkraum und Küche.

    (Zuvor wurden die Mädchen an 18 Standorten und die Jungen an 12 Standorten im Kreis Gifhorn unterrichtet.)

Calberlaher Damm

  • Einrichtung einer zweijährigen Handelsschule in Wittingen.

1955

  • Der Erweiterungsbau A3 wird errichtet.

Bauplan

Gebäudeabschnitte A1 - A3

  • Bau des Hausmeisterhauses.
  • Einrichtung der Berufsschule in Fallersleben.

1956

  • Einrichtung einer einjährigen Haushaltungsschule in Gifhorn.
  • Einrichtung der hauswirtschaftlichen Abteilung der Landwirtschaftlichen Schule in Wittingen.

Abteilung Landbau

Abteilung Hauswirtschaft

1957

  • Änderung des Namens Kreisberufs- und Handelsschule in Berufs- und Berufsfachschulen des Landkreises Gifhorn.

Kopfzeile - Berufs- und Berufsfachschulen des Landkreises Gifhorn

  • Einrichtung einer Berufsausbauschule.
  • An der Landwirtschaftsschule in Wittingen werden Mädchen in ländlicher Hauswirtschaft unterrichtet.
  • Einrichtung der Berufsschule in Meine.

1958

  • Einrichtung einer höheren Handelsschule in Gifhorn.
  • Im ganzen Landkreis gibt es landwirtschaftliche Berufsschulen, meist mit Abteilungen für Landbau und Hauswirtschaft: Ahmstorf, Brome, Calberlah, Ehra-Lessien, Fallersleben, Gifhorn, Groß Oesingen, Groß Schwülper, Hankensbüttel, Kästorf, Meine, Müden-Dieckhorst, Neindorf, Päse, Radenbeck, Sprakensehl, Steinhorst, Wahrenholz, Wesendorf, Wittingen … Zumeist findet der Unterricht in den Volksschulen, aber auch in Gasthäusern und Pfarrhäusern statt. Separate Gebäude für ländliche Berufsschulen gibt es nur in Meinersen, Wittingen und Gifhorn.

Landwirtschaftliche Dienststellen und Einrichtungen im Altkreis Gifhorn

  • Die Landwirtschaftschule und Wirtschaftsberatungsstelle Meinersen feiert 75-jähriges Bestehen.
  • Erweiterung des Baus der Landwirtschaftsschule am Calberlaher Damm.

Calberlaher Damm

Luftbild

 

  • Die Landwirtschaftliche Kreisberufsschule in Gifhorn wird auf Beschluss des Kreistages als voll ausgebaute Schule anerkannt.
  • 2600 Schüler besuchen die Berufsschule am Alten Postweg.
  • Es werden dringend weitere Klassenräume benötigt, daher soll der Gebäudeteil A3 soll aufgestockt werden.

1959

  • 2350 Pflichtschülerinnen und -schüler werden von 31 hauptamtlichen und 18 nebenamtlichen und nebenberuflichen Lehrern unterrichtet.
  • Die Schülerinnen und Schüler verteilen sich auf die Fachbereiche Bau, Metall, Bekleidungsgewerbe, Nahrung, Hauswirtschaft und Handelsschule.

1960

  • Einrichtung einer landwirtschaftlichen Kreisberufsschule in Hankensbüttel – (Dezentralisierung: 5 Standorte wurden in kurzer Zeit eingerichtet s.o. – 1954 Alter Postweg in Gifhorn, im selben Jahr Calberlaher Damm in Gifhorn, 1955 in Fallersleben, 1957 in Meine und 1960 in Hankensbüttel).
  • Die Landwirtschaftliche Kreisberufsschule Hankensbüttel hat insgesamt 11 Schulorte: Wittingen, Hankensbüttel, Brome, Knesebeck, Ehra-Lessien, Steinhorst, Gr. Oesingen, Radenbeck, Sprakensehl, Warenholz und Wesendorf – der Unterricht findet vorwiegend nachmittags in den Voksschulen statt.
  • Der Kreisausschuss beschließt die Bildung der zweijährigen Handelsschule in Gifhorn mit zwei Klassen.
  • Die Wittinger Schüler werden, wegen zu geringer Zahl, in die Gifhorner Schule übernommen.
  • Einrichtung einer einjährigen Haushaltungsschule in Wittingen.

1961

  • In den Berufs- und Berufsfachschulen unterrichten 29 hauptamtliche und 17 nebenamtliche und nebenberufliche Lehrpersonen.
    • Bau- und Holzgewerbe - 205 Schüler
    • Metallgewerbe - 611 Schüler
    • Kfz.-Handwerk - 7 Klassen mit 192 Schülern
    • Elektrogewerbe - 6 Klassen mit 134 Schülern
    • Maschinenfacharbeiter - 6 Klassen mit 125 Schülern
  • Der 1. Lehrgang der ländlichen Hauswirtschaft wird in Hankensbüttel eingeschult.

1962

  • Rauchverbot an den Berufs- und Berufsfachschulen.
  • A4 und Werkhalle mit dem Verbindungsgang A3 zu A4 werden erbaut.

Erweiterungsbau

1964

  • Einführung der zweijährigen Handelsschule.

Einrichtung der neuen Kraftfahrzeughalle

1965

  • Die Landwirtschaftsschule wird aus Meinersen, gemeinsam mit der Landwirtschaftsschule und Wirtschafts-beratungsstelle Wittingen,  nach Gifhorn verlegt.

    Es entsteht die „Landwirtschaftsschule und Wirtschaftsberatungsstelle Gifhorn“

    Die Fachschulklassen werden weiterhin in den Winterhalbjahren geführt. Die Unterklasse im ersten Winterhalbjahr und die Oberklasse im folgenden Winterhalbjahr.

  • Einrichtung der einjährigen Haushaltungsschule.
  • Durch die vermehrte Einrichtung von Berufsfachschulen werden in der Kreisberufsschule neue Unterrichtsräume benötigt.

Rolle der Berufsfachschulen

  • Der A-Trakt bekommt ein zweites Stockwerk.

Zweites Stockwerk für den Gebäudeteil A

1966

  • Gestaltung des Pausenhofs.
  • Schülerzahlen:  (Klassen - Schüler)

Schülerzahlen

1968

  • Aufheben des Rauchverbots an den Berufs- und Berufsfachschulen.
  • Die Hauswirtschaftschule Meine wird aufgelöst und der am Calberlaher Damm angegliedert.

Schülerinnen am Calberlaher Damm 1967/68

1970

  • Einführung der Klasse II der Haushaltungsschule.
  • In Hankensbüttel werden beide Lehrküchen neu ausgestattet.

Schule in Hankensbüttel

1971

  • Gebäude B mit den Bauteilen B1, B2 und B3 wird errichtet.

Neuer Schultrakt

  • Einführung eines Förderlehrgangs für noch nicht berufsreife Jugendliche.
  • Unterricht für Bankkaufleute beginnt.

1971 - 1972

  • Zusammenführung der Landwirtschaftlichen Berufsschule mit der Berufs- und Berufsfachschule des Landkreises

Alle Berufs- und Berufsfachschulen unter einem Dach.

1972

  • Herr Gerke wird Schulleiter.

Herr Gerke (ganz rechts)

  • Abkehr von der Dezentralisierung (siehe 1954 – 1960) des Berufsschulwesens, am Alten Postweg soll ein Zentrum für berufliche Bildung entstehen.
  • Ausbau der Schule am Alten Postweg.

Erweiterungsbau

  • Neubau einer Lehrwerkhalle für z.B. Kfz-Schlosser.

Lehrwerkhalle

  • Eröffnung der Fachoberschule Ingenieurwesen/Technik Klasse 11 und 12.
  • Für die landwirtschaftlichen Fachschulen wechselt die Trägerschaft. Statt der Land-wirtschaftskammer Gifhorn ist nun der Landkreis der Träger der Schulform.

    Einführung der (jetzt ganzjährigen) ein-jährigen Fachschule Landbau in der Freiherr-vom-Stein-Schule in Gifhorn.

  • Einführung der Klasse II der Haushaltungsschule in Hankensbüttel.

1973

  • Förderlehrgang für nicht berufsreife Mädchen wird eingeführt.

Der Erweiterungsbau macht Fortschritte

1974

  • Bildhauer Maximilian Stark und Architekt Diplom-Ingenieur Gerhard Krieg gestalten den Eingang der BBS.

Graziles Kunstwerk

Berufsschulzentrum

1975

  • In Wittingen wird ein Lehrgang zur Förderung der Berufsreife eingerichtet.

Die Schulen in Wittingen und  Hankensbüttel bleiben bestehen

  • Landwirtschaftliche Berufsschule am Calberlaher Damm feiert 25-jähriges Bestehen.

Jubiläum

1977

  • Eröffnung der Fachoberschule Wirtschaft – Klasse 12.
  • Einführung der einjährigen Fachschule Landbau.
  • Einführung des Berufsgrundbildungsjahrs Agrarwirtschaft.
  • Einführung des Berufsgrundbildungsjahrs Bau – Unterricht findet in Wedelheine statt.

1978

  • Müllerschule jetzt in Gifhorn.
  • Die Berufs- und Berufsfachschulen Gifhorn (BBFS) erteilen an 6 Standorten Unterricht in Hankensbüttel, Wittingen, Gifhorn und Wedelheine.
  • Räumliche Situation besonders in Wedelheine ist jedoch problematisch!

Raumsituation in Wedelheine

1980

  • Einführung des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) mit Klassen in Gifhorn (Alter Postweg und Calberlaher Damm), Hankensbüttel und Wittingen für „abgebrochene“ Haupt- und Sonderschüler.
  • Eröffnung der Optikerschule in Hankensbüttel.
  • Am I. Koppelweg erfolgt die Grundsteinlegung für ein neues Berufsschulgebäude.

Neubau am I. Koppelweg

1981

  • Fachbereich Holz zieht an den I. Koppelweg, damit auch das BGJ aus Wedelheine und Wittingen.
  • Sporthalle am I. Koppelweg.

Bau der Turnhalle

1982

  • Fachbereich Bau zieht an den I. Koppelweg.
  • Turnhalle am I. Koppelweg wird fertiggestellt.
  • Fachbereich Elektronik zieht an den I. Koppelweg.
  • Berufsgrundbildungsjahr Farbtechnik und Raumgestaltung wird eingeführt.
  • Im August werden bereits 1500 Schüler am I. Koppelweg unterrichtet.
  • Start der Schulpartnerschaft mit der Chang Jung High School in Tainan, Taiwan.

Schulpartnerschaft mit Taiwan

  • Computer werden eingeführt.

Computer an den BBS I

  • Einführung der einjährigen Fachschule Landwirtschaft.

1983

  • Teilung der Kreisberufsschule.
  • Am Koppelweg entsteht die BBS II für den gewerblichen Bereich – zuerst werden jedoch die Werkhallen am Alten Postweg weiter genutzt. Oberstudiendirektor Gerke stirbt!
  • Herr Bieber wird Schulleiter der BBS I.

Neuer Schulleiter

  • An den BBS I werden im Teilzeitbereich 1221 Schüler aus den Berufsfeldern
    • I Wirtschaft,
    • X Frisöre,
    • XII Bäcker und Hauswirtschaft und
    • XIII Agrarwirtschaft unterrichtet.
    • Zusätzlich werden im Vollzeitberich 942 Schüler unterrichtet.
  • Insgesamt sind 68 hauptamtliche Lehrkräfte beschäftigt.

Kopfzeile - Berufsbildende Schulen I des Landkreies Gifhorn

  • Herr Wolf wird Schulleiter der BBS II.
  • Schulpartnerschaft mit einer ungarischen Schule aus Vép.
  • Aus den Berufs- und Berufsfachschulen des Landkreises Gifhorn werden die … Berufsbildenden Schulen I des Landkreises Gifhorn

1984

  • Einrichtung der Berufsfachschule Wirtschaftsassistent – Fremdsprachen und Korrespondenz.

1986

  • Einführung der Zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaftsassistenten

1988

  • Abriss der Werkhalle: Zweiter Abschnitt des Baus der BBS II am I. Koppelweg beginnt.

Abriss der Werkhalle

  • Errichtung eines Lernbüros mit Schreibmaschinen.
  • Hotelfachleute-, Restaurantfachleute und Köche aus Wolfsburg werden in Gifhorn unterrichtet.

Hankensbüttel bleibt Schulstandort

1989

  • Zweijährige Fachschule Sozialpflege wird eingerichtet.
  • Schulpartnerschaft mit Polen – Flatow.

1990

  • Schulpartnerschaft mit Irun in Spanien.

1990 - 1994 AUSBLICK

  • Der C-Trakt mit 1450 m² für die Abteilungen Ernährung, Hauswirtschaft und Agrarwirtschaft werden geplant.
  • Die Cafeteria soll die Verbindung zu den alten Gebäudeteilen darstellen.
  • Im C-Trakt befinden sich ein Restaurant und eine Hotelküche.

Umbau

Sanierung

C-Trakt

  • Der „Waschbetontrakt“ (B-Trakt) wird Instand gesetzt.
  • In der BBS I sind Räume für Archäologen vorgesehen.

1991

  • Der Neubau umfasst 1460 m2.
  • In diesem Trakt findet die Ernährungsabteilung (mit Hotelküche), die Hauswirtschafts- (mit zwei Haushaltsküchen) und die Agrarabteilung Platz.
  • Die Cafeteria verbindet den „Alt“- mit dem Neubau.

Richtfest

  • BBS I nimmt an EUROPEA teil.

1992

  • Der Schulstandort Hankensbüttel, an dem vor allem Hauswirtschaft und Pflege unterrichtet wurde, wird geschlossen.
  • Der Schulstandort Freiherr-vom-Stein wird geschlossen.
  • Die Werkhalle am Calberlaher Damm wird zur Unterweisung der Schüler des Berufsgrundbildungsjahres im fachpraktischen Unterricht genutzt.

  • Aus einem Zeitungsausschnitt:

„Auswahl unter 40 Ausbildungsberufen - Spitzenreiter sind Metallberufe Trotz der ländlichen Struktur finden junge Menschen im Landkreis Gifhorn ein breitgefächertes Angebot an handwerklichen Ausbildungsberufen vor. Sie können nach ihrer Entlassung aus den allgemeinbildenden Schulen zwischen 40 Ausbildungsberufen im Handwerk wählen. Rund 1300 Jungen und Mädchen haben dieses Angebot wahrgenommen, wie die jüngste Lehrlingsstatistik der Kreishandwerkerschaft Gifhorn ausweist. - Metallberufe mit 726 Auszubildenden - Bau- und Ausbaugewerbe mit 184 - Berufe Gesundheit und Körperpflege mit 142 - kaufmännischen Bereich der Handwerksbetriebe stehen 108 Von den insgesamt 1295 Auszubildenden sind 987 männlich und 308 weiblich. Mechanikers in der Wunschliste der Jugendlichen an der Spitze. 230 Auszubildende sind es zur Zeit. Es folgen in der Beliebtheitsskala die Elektroinstallateure mit 132, die Friseure mit 125, Maler und Lackierer mit 91 und die Tischler mit 54.“

  • Ausstattung der Lernbüros mit Computern.

1993

  • Neues niedersächsisches Schulgesetz wertet die berufsbildenden Schulen auf. Nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung kann der Sekundarabschluss I oder sogar der Erweiterte Sekundarabschluss I erworben werden.

Aufwertung der beruflichen gegenüber der Allgemeinbildung

  • Der Agrarbereich zieht vom Schulstandort Calberlaher Damm zum Hauptgebäude.
  • Der Wintergarten wird eingerichtet; er wird als Gewächshaus für die Floristen genutzt.
  • Fachgymnasium Wirtschaft wird an den BBS I eingeführt.

Erweiterungsbau eröffnet

1994

  • Schulteich wird auf dem Schulgelände angelegt.

Schulteich

1995

  • Förderverein der BBS I wird gegründet.

Förderverein

1996

  • Einrichtung der Ausbildung zum Sozialassistenten, Schwerpunkt Haus- und Familienpflege.
  • Die PCs der Schule werden durch die Initiative „Schulen ans Netz“ der Landeregierung mit ISDN-Karten ausgestattet.
  • Erstmals machen Schüler an den BBS I Abitur.
  • „Schulen ans Netz“ sorgt für die erste Internetverbindung.

Schulpartnerschaften - Freunde auf der ganzen Welt

1997

  • Gymnasiallehrer unterrichten wegen Lehrermangels an Berufsschulen.
  • Schulpartnerschaft mit Schweden - Hallsberg.
  • Bürokaufleute werden im Blockunterricht beschult.

Internet wir im Unterricht genutzt!

1998

  • Neuer Computerarbeitsraum wird eingerichtet.

1999

  • Die Aula wird zu Unterrichtsräumen und einem Warenverkaufsraum umgebaut.
  • Im gleichen Zuge wird das undichte Dach des B Traktes saniert.
  • Der Waschbeton des B-Traktes/Haupteingangs verschwindet unter einer Metallverkleidung.
  • Die Verwaltung und Schulleitung bezieht den sanierten Teil rechts neben dem Haupteingang.

Waschbeton verschwindet

  • Die Abteilung Hauswirtschaft und Sozialpflege erhalten eine neue Küche.
  • Der Wintergarten wird ab jetzt als Essraum für die Gemeinschaftsverpflegung genutzt.
  • Einjährige Berufsfachschule Gastronomie wird eingerichtet.
  • Erstmalige Durchführung der Blutspendeaktion.
  • Einrichtung der Multimedia-Lerninsel in A026.

Multimedia-Lerninsel

  • Der stetig steigende Zustrom von Russland-Deutschen macht es nötig, eine Schulsozialarbeiterin einzustellen.
  • Zusätzlich werden sogenannte Ausländer-BVJe eingerichtet.
  • Die BBS 1 erhält eine Homepage.

Homepage

Kopf - Berufsbildenden Schulen I des Landkreises Gifhorn

 

2001

  • Herr Bieber wird auf Antrag in den Ruhestand versetzt.

Ruhestand für Herrn Bieber

  • Die BBS 1 erhält als erste Schule im Landkreis den Titel „Schule ohne Rassismus“

Schule ohne Rassismus

BBS 1 eine der größten Schulen im Regierungsbezirk

2002

  • Frau Lobert wird Schulleiterin.

Frau Lobert

  • Erstmalige Beschulung von zahnmedizinischen Fachangestellten

2003

  • Ausbildung für Nebenerwerbslandwirte beginnt.
  • Kooperation der BBS 1 und BBS II mit den Schulen für Lernbehinderte der Pestalozzischule Gifhorn und der Hermann-Löns-Schule Wittingen.

2004

  • Einrichtung der Fachoberschule Ernährung und Hauswirtschaft – Klasse 12
  • "PISA" ergab 2000, dass die Qualität an den Schulen in Deutschland verbessert werden muss.
  • EFQM wurde als Mittel für die Ermittlung des Ist-Zustands an den Schulen verwendet.

EFQMPISA

2005

  • „Rauchfreie Schule“ – Umsetzung des Rauchverbots an Schule und Einrichtung der Raucher-Zone.
  • Einrichtung der einjährigen Berufsfachschule Informatik Start der Schulpartnerschaft mit Frankreich, zunächst mit Langres, später auch mit Dijon.

2006

  • Einführung des Fachgymnasiums Gesundheit und Soziales.
  • Schulversuch – Zweijährige Berufsfachschule für nachwachsende Rohstoffe.
  • Stundenpläne der Schule werden jetzt mit Hilfe von Untis (Stundenplanprogramm) erstellt.
  • Einführung des neuen Schullogos.

LOGO

  • Erstellung einer neuen Homepage:

Homepage

Briefkopf - Berufsbildenden Schulen I des Landkreises Gifhorn

  • Erstmalige Ausgabe des „Einschulungsordners“ an alle neuen Schüler.

Einschulungsordner (aktuell)

  • Erarbeitung des Leitbildes der Schule unter dem Titel „Gemeinsam Zukunft sichern“.

Leitbild

2007

  • Das Lönseck wird als Außenstelle für Teilzeitberufe im Bereich Wirtschaft eingeweiht.

Lönseck

  • „Eigenverantwortliche Schule“ – immer mehr Kompetenzen gehen von der Landesschulbehörde auf die BBS 1 über.

2008

  • Die Schulinspektion überprüft die Qualität der Arbeit an den BBS 1.
  • Einige Klassen werden an der Alfred-Tewes-Schule unterrichtet.
  • Schulsanitätsdienst wird eingeführt.

Schulsanitätsdienst

  • An den BBS 1 wird das Trainingsraumkonzept eingeführt. Stören Schüler im Unterricht, beleidigen oder bedrohen sie Mitschüler oder Lehrkräfte oder stellen sie eine Sicherheitsgefährdung dar, werden sie von der Lehrkraft auf ihr Fehlverhalten hingewiesen und zur Einhaltung der Regeln ermahnt. Verhalten sich Schüler weiterhin regelverletzend, entscheiden sie sich damit die Klasse zu verlassen und in den „Trainingsraum für verantwortliches Denken“ zu gehen.

2009

  • Einrichtung der Berufseinstiegsklasse Hauswirtschaft und Pflege, der einjährigen Berufsfachschule Agrarwirtschaft, der einjährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege und der zweijährigen Berufsfachschule Pflegeassistenz.
  • Die Ausbildung der Kaufleute für Bürokommunikation beginnt.
  • Am Lönseck wird der neue Warenverkaufsraum eingeweiht.
  • Behindertengerechter Übergang wird eingeweiht!

Übergang

Schule von oben

  • Das Methodenlogbuch wird als eines der Ergebnisse der Schulinspektion eingeführt.

2010

  • Kooperation mit den Haupt- und Realschulen im Landkreis.
  • Einrichtung der einjährigen Berufsfachschule Lebensmittelhandwerk.
  • Zunehmend finden Active-Boards (Interaktive Whiteboards) an den BBS I Einzug.
  • Die zuvor als Koordinationsbereich bezeichneten Bereiche der Schule werden als Abteilungen bezeichnet:
    • Abteilung Udo Siewers: Berufsfachschulen Im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung
    • Abteilung Horst Germer: Ausbildungsberufe im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung
    • Abteilung Hartmut Friehe: Berufliche Gymnasien und eine Fachoberschulklasse
    • Abteilung Bärbel Hucklenbroich: Ausbildungsberufe im Berufsfeld Gesundheit und Agrarwirtschaft, eine Berufsfachschule im Bereich Agrarwirtschaft, Berufeinstiegsklassen im Bereich Hauswirtschaft und Pflege
    • Abteilung Elisabeth Bebnowski: Ein Ausbildungsberuf im Berufsfeld Körperpflege und Berufsfachschulen und Ausbildungsberufe im Berufsfeld Ernährung
    • Abteilung Sabine Gebauer-Schnoor: Berufsfachschulen in Berufsfeld Hauswirtschaft und Pflege und Berufsfachschule und Fachschule im Bereich Sozialpädagogik

2011

  • Erstmalige Ausgabe des „Starters“ mit allen Informationen über die BBS 1 am ersten Schultag an alle neuen Schüler.

Starter (aktuell)

2012

  • Einführung der Gestaltungsrichtlinie zur Vereinheitlichung der Außenwirkung der BBS 1.

Icons

  • Die Schulhomepage in der aktuellen Fassung wird erstellt!
  • Einrichtung der Berufsfachschule Sozialassistenten Schwerpunkt Sozialpädagogik.
  • Im C-Trakt werden die neuen Küchen für die Hauswirtschaft eingeweiht.

Neue Küchen

  • Erstmalige Erstellung einer Gesamtinfobroschüre über die Bildungsangebote an den BBS 1.

Broschüre

  • An den BBS 1 wird ein Büro für „Bildung & Teilhabe“ eingerichtet.

Folder

  • Durch die Leistungen soll das menschenwürdige Existenzminimum von Kindern und Jugendlichen sowie von Schülerinnen und Schülern im Bereich der gesellschaftlichen Teilhabe und Bildungsteilhabe sichergestellt werden
  • 30-jähriges Jubiläum der Schulpartnerschaft mit Taiwan

Taiwan-Schulpartnerschaft

2013

  • Einrichtung der Berufsfachschule Altenpflege.
  • Erstmalige Ausgabe der Schülerausweise im Checkkartenformat.

Schülerausweise

  • Einrichtung des Beruflichen Gymnasiums Technik - Schwerpunkt Mechatronik in Kooperation mit der BBS II.

Mechatronik

  • Der Vertretungsplan ist nun in der Eingangshalle über einen DSB-Monitor einzusehen.

Vertretungsplan (aktuell)

2014

  • Der Schulteich wird zu neuem Leben erweckt.

Schulteich

  • Einrichtung der Fachschule Sozialpädagogik.
  • Beke Scharmacher wir bei den gastronomischen Jugendmeisterschaften Deutsche Meisterin bei den Köchen.

Deutsche Meisterin

  • Neuauflage der Schulbroschüre

Broschüre

Bildungsangebot 2014

 

2015

  • „der Raum als dritter Erzieher“ – Umgestaltung des sozialpädagogischen Bereichs durch Schülerinnen und Schüler

Renovierung

  • Einführung von Sprint.

2016

  • Zertifizierung der Pflege (Trägerzulassung, Maßnahmenzulassung)

Zertifizierung

  • Ausstellung gegen Rechtsextremismus vom Verfassungsschutz

Ausstellung

  • Erstmalige Verabschiedung von Altenpflegeabsolventen und Erziehern
  • Stefan Hierholzer wird Lehrer des Jahres.

Lehrerpreis

2017

  • Der Außenstandort Lönseck wird aufgelöst. Der neue Außenstandort liegt in der Konrad-Adenauer-Starße.

...


Im Bereich DOWNLOAD FORMULARE unter dem Stichwort CHRONIK haben wir eine Vielzahl von Fotos, Zeitungsartikeln (meist mehrere je Thema - sortiert nach Erscheinungsjahr) aus der Geschichte der BBS 1 zum Abruf bereit gestellt - viel Spaß beim Stöbern.


Zeitstrahl


Schulleiterinnen und Schulleiter der BBS 1 in den letzten 100 Jahren

Lehrer Karl Schmidt 1909 - 1917
Rektor Wissel 1917 - 1923
Rektor Grußendorf 1923 - 1933
Rektor Gewerbeoberlehrer Schmidt 1933 - 1943
Herr Heinz 1943 -1945
Gewerbeoberlehrer Heinrich Schmidt 1945 -1948
Gewerbeoberlehrer Wallin 1948 - 1950
Gewerbeoberlehrer Nietsch 1950
Kreisschuldirektor Schmidt 1950
Berufsschuldirektor Friedrich Serbin 1950 - 1972
Schulleiter Oberstudiendirektor Gerke 1972 - 1983 .
Schulleiter Oberstudiendirektor Bieber 1983 - 2001
Schulleiterin Oberstudiendirektorin Heidi Lobert 2001 - ...


Fehler hafte Einordnungen oder falsche Zuordnungen bitten wir zu entschuldigen.
Die Quellen ist nicht immer eindeutig!
Sollten Sie Anregungen haben oder Ergänzungen machen können, freuen wir uns auf Ihre Nachricht an

Berufsbildende Schulen 1
des Landkreises Gifhorn

Alter Postweg 21
38518 Gifhorn

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Fax: 05371 9436-299